Welche Genossenschaften vermieten am häufigsten?
Stand: 28.09.2026, 17:16 Uhr · Zahlen live aus der Datenbank
Von 277 beobachteten Genossenschaften haben in den letzten zwölf Monaten nur 53 überhaupt eine Wohnung öffentlich ausgeschrieben. Zusammen waren es 449 Inserate. Das ist die unbequemste Zahl dieser Seite — und sie erklärt, warum die Suche so zäh ist.
In Zahlen
Aus 449 Inseraten der letzten zwölf Monate · Stand: 28.09.2026 · live aus der Datenbank des Wohnmaulwurfs
Die Rangliste
| Genossenschaft | Inserate | Median pro m² | pro Zimmer |
|---|---|---|---|
| GISA - Neubauprojekt Binzmühle | 114 | CHF 25.0 | CHF 567 |
| Stadt Zürich - Städtische Wohnungen | 67 | CHF 18.1 | CHF 409 |
| Woko Studentische Wohngenossenschaft * | 37 | CHF 44.5 | – |
| PWG - Stiftung | 28 | CHF 28.8 | CHF 621 |
| Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) | 21 | – | CHF 563 |
| Baugenossenschaft Heubach | 14 | CHF 25.9 | CHF 756 |
| Baugenossenschaft SILU | 14 | CHF 17.8 | CHF 352 |
| Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Winterthur (GWG) | 12 | – | CHF 416 |
| Graphis Bau- und Wohngenossenschaft | 12 | – | – |
| DOMUM | 10 | – | CHF 616 |
| Gemeinnützige Baugenossenschaft Limmattal (GBL) | 10 | – | CHF 399 |
| Gemeinnützige Baugenossenschaft Wetzikon (G-B-W) | 9 | CHF 31.5 | CHF 729 |
| Baugenossenschaft SVEA | 7 | – | – |
| Baugenossenschaft Turicum - Überbauung Lerchenhalde | 6 | – | CHF 587 |
| Gewobag | 6 | – | – |
* Vermietet vor allem einzelne Zimmer (z.B. für Studierende). Der Preis pro m² ist wegen der kleinen Flächen nicht mit Wohnungen vergleichbar.
Wie die Rangliste zu lesen ist
Ganz oben stehen fast immer Sonderfälle. Ein Neubauprojekt in Erstvermietung schreibt hundert Wohnungen auf einmal aus und verschwindet danach für Jahre aus der Liste. Studentische Genossenschaften vermieten häufig, weil ihre Mieterschaft naturgemäss alle paar Semester wechselt. Beides sind reale Chancen — aber keine, auf die man dauerhaft zählen kann.
Aussagekräftiger sind die beiden rechten Spalten. Sie zeigen das Preisniveau unabhängig von der Wohnungsgrösse — eine Genossenschaft, die vor allem grosse Wohnungen ausschreibt, sieht in absoluten Mieten teuer aus, ohne es zu sein.
Und die grosse Mehrheit?
Die restlichen Genossenschaften schreiben nicht deshalb nichts aus, weil bei ihnen nie etwas frei wird. Sie vergeben intern: an bestehende Mitglieder, die umziehen, oder über eine Warteliste. Deshalb sind die offenen Wartelisten der zweite Weg neben dem Schatzalarm — dort kommt man nur hinein, bevor etwas frei wird, nicht danach.